Tennisplatz Falkenstein fit für die Zukunft weiterlesen
Aktuelles
Informieren Sie sich über laufende Projekte, zukünftige Bauvorhaben und übergebene Objekte. Täglich setzen wir Maßstäbe, entwickeln neue Ideen und verwirklichen Visionen. Von der Konzeptidee und dem Masterplan zur
- Vor- und Entwurfsplanung
- Genehmigungsplanung
- Ausführungsvorbereitung (Ausführungsplanung, Vorbereiten und Mitwirken bei der Vergabe)
- Ausführung (Projektüberwachung)
- Projektabschluss (Projektbetreuung und Dokumentation)
bearbeiten wir Projekte. Wir haben uns über 35 Jahre auf mehrere Fachbereiche (z. B. den Sportstätten- und Straßenbau) spezialisiert. Im Alltag fordert die Vielfalt an unterschiedlichsten Projekten gute Ideen.
Ein weiteres Projekt im Sport- und Freizeitpark am Jahnplatz in Falkenstein trägt unsere Handschrift! Am 29. Mai 2026 wurde die neue, von uns geplante Tennisanlage im Beisein von Bürgermeister Marco Siegemund und weiteren geladenen Gästen bei strahlendem Sonnenschein offiziell eingeweiht und pünktlich zu den Vogtlandspielen ihrer Bestimmung übergeben.
Nachdem unser Team bereits im Jahr 2021 mit der Erstellung der Projektstudie zur Standort- und Variantensuche beauftragt worden war, freuen wir uns sehr, dieses bedeutende Vorhaben, das durch das Förderprogramm EFRE „Nachhaltige integrierte Stadtentwicklung“ ermöglicht wurde, nun erfolgreich bis zur Fertigstellung begleitet zu haben.
Die Notwendigkeit des Projekts war offensichtlich, denn die alte Tennisanlage am Naturbad war nach mehr als 30 Jahren aufgrund von starken Ebenheitsproblemen, flächigen Durchwurzelungen, Moosbildung und Überwucherungen für den Sport absolut nicht mehr geeignet. Da eine Sanierung unwirtschaftlich gewesen wäre, fiel die Entscheidung für einen Neubau an einem präsenteren Standort. Die alte Fläche wird nun teilweise renaturiert und umgenutzt.
Durch den Umbau und die Erweiterung des alten, ungenutzten Kunststoff-Allwetterplatzes im Sport- und Freizeitpark haben wir die vormals brachliegende Fläche einer neuen, nachhaltigen Nutzung zugeführt. Die zentrale Lage verbessert nicht nur die Bewirtschaftung, sondern kann sich auch positiv auf die Mitgliederentwicklung des Tennisclubs Falkenstein e. V. auswirken.
Nach dem offiziellen Teil stand die Praxis im Vordergrund: Einige unserer anwesenden Kollegen nutzten die Gelegenheit und testeten den neuen Kunststoffrasenbelag bei einer ersten Partie Tennis. Das sportliche Fazit fiel durchweg positiv aus!
Wir freuen uns sehr, mit der Realisierung dieses modernen Sportkomplexes einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der Trainings- und Wettkampfbedingungen des Tennisclubs Falkenstein e.V. geleistet zu haben. Wir bedanken uns bei der Stadt Falkenstein und allen Projektbeteiligten für das entgegengebrachte Vertrauen und die hervorragende Zusammenarbeit!
Bild 1 zeigt die Einweihung des Tennisplatzes, an der neben Falkensteins Bürgermeister Herrn Marco Siegemund auch der Vereinsvorsitzende mit Nachwuchsspielern des Falkensteiner Tennisclubs teilnahmen. Auf Bild 2 ist die Übergabe eines Schecks an den Tennisclub Falkenstein e.V. durch unseren Geschäftsführer Herrn Steffen Fugmann zu sehen. Bild 3 zeigt den fertigen Tennisplatz.
Mitte Mai nahm unsere Geschäftsführerin, Frau Dipl.-Ing. Claudia Fugmann, in ihrer Funktion als Vizepräsidentin der Ingenieurkammer Sachsen (IKS), am jährlichen parlamentarischen Frühstück teil.
Hierbei treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der Ingenieurkammer mit Abgeordneten des Sächsischen Landtages und des Deutschen Bundestages in lockerer Atmosphäre in der Geschäftsstelle der Ingenieurkammer, um sich über allgemeine sowie spezielle Herausforderungen des Berufsstandes der Ingenieure auszutauschen.
Bei der diesjährigen Veranstaltung standen drei für die Zukunft des Berufsstandes sowie des Freistaats Sachsen entscheidende Themen im Vordergrund:
- Zukunftsfähiges Ingenieurgesetz
- Haushalt: Investitionen statt Investitionsstau
- Zukunftsorientiertes Sachsen
Zahlreiche Gäste brachten sich hierbei intensiv in die Gespräche ein, sodass im konstruktiven Dialog deutlich wurde, dass sowohl die Politik als auch der Berufsstand der Ingenieure gemeinsame Ziele verfolgen.
Stellvertretend möchten wir uns im Namen der Ingenieurkammer Sachsen nochmal bei den Abgeordneten des Sächsischen Landtages und des Deutschen Bundestages für ihre Zeit bedanken. Wir freuen uns auf weitere Gelegenheiten, wichtige Themen gemeinsam zu diskutieren und aktiv an der Gestaltung von Prozessen teilzunehmen.
Fotos: © Ingenieurkammer Sachsen
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Am 21. April 2026 fand die Pressekonferenz zu den diesjährigen Vogtlandspielen statt. Landrat Thomas Hennig, der die Schirmherrschaft übernommen hat, stellte gemeinsam mit den Organisatoren des Kreissportbundes (KSB) die Pläne für die Wettbewerbe in den Sommersportarten vor.
Vom 27. Mai bis zum 28. Juni 2026 wird das Vogtland wieder zum Schauplatz für Mut, Teamgeist und sportliche Höchstleistungen. Unser Geschäftsführer, Steffen Fugmann, begleitete die Konferenz als Präsident des Kreissportbundes Vogtland e.V. sowie als Mitglied im Präsidium des Landessportbundes Sachsen.
Der Fahrplan für 2026 steht:
- Auftakt: Der feierliche Startschuss fällt am 27. Mai im Sport- und Freizeitzentrum Falkenstein. Von dort aus wird das „olympische“ Feuer in den gesamten Landkreis getragen.
- Botschafter: Als sportliches Gesicht der Spiele wurde der Judoka Oskar Hüllebrand (TSG Rodewisch) präsentiert. Er wird den tausenden Nachwuchsathleten als motivierendes Vorbild zur Seite stehen.
- Premiere: Neben den bewährten Wettbewerben für Schulen, Kitas und Vereine wird es 2026 erstmals eigenständige Wettbewerbe für Horteinrichtungen in Falkenstein und Plauen geben.
Bei der Pressekonferenz wurde erneut der inklusive Charakter der Spiele betont. Sport im Vogtland ist für alle da – unabhängig von körperlichen oder geistigen Voraussetzungen. Mit erwarteten 4.000 bis 5.000 Teilnehmern bleiben die Vogtlandspiele das größte Breitensport-Ereignis unserer Region. Ein herzlicher Dank gilt allen Partnern und Sponsoren aus der vogtländischen Wirtschaft sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, ohne deren Einsatz dieses Mammutprojekt nicht realisierbar wäre.
Im Rahmen der Veranstaltung überreichte der Landrat an Steffen Fugmann zudem einen symbolischen Förderscheck des Landkreises. Damit untermauert der Landkreis sein Bekenntnis zur Förderung des Kinder- und Jugendsports.
Die Vogtlandspiele, die seit 1998 im Zweijahresrhythmus stattfinden, umfassen Sommer- und Wintersport. Die diesjährigen Wettkämpfe finden unter anderem im Sportforum Plauen oder auf dem neu errichteten Tennisplatz in Falkenstein statt, der rechtzeitig zum Start fertiggestellt sein wird. Wir freuen uns, dass wir als Planungsbüro mit unseren zahlreichen modernen Sportstätten im Vogtland einen wichtigen Beitrag zur Veranstaltung leisten können.
Fotos: © Landratsamt Vogtlandkreis
Am 11. April 2026 fand die Sternquell Sportgala Vogtland 2026 in der Musikhalle Markneukirchen statt. Im festlichen Rahmen wurden die besten Sportlerinnen und Sportler des vergangenen Jahres geehrt, Ehrenamtliche gewürdigt und hoffnungsvolle Nachwuchstalente durch den Schirmherrn, Landrat Thomas Hennig, ausgezeichnet. Auch zahlreiche Gäste und Promi-Sportler wie die Doppel-Olympiasiegerin Julia Taubitz und Skisprung-Legende Jens Weißflog waren zu Gast. Souverän durch den Abend führten die MDR-Moderatoren Anja Koebel und Ingo Hahne.
Unser Geschäftsführer Steffen Fugmann begleitete die Veranstaltung in seiner Funktion als Präsident des Kreissportbundes Vogtland e.V. sowie als Mitglied im Präsidium des Landessportbundes Sachsen.
Herr Fugmann, was schätzen Sie besonders an der Sternquell Sportgala Vogtland?
„Die Sportgala ist jedes Jahr ein besonderer Moment für unsere vogtländischen Sportfamilien. An diesem Abend stehen diejenigen im Mittelpunkt, die mit Leidenschaft, Talent und Ausdauer Außergewöhnliches leisten – unsere Sportlerinnen und Sportler, die Teams und die Nachwuchstalente.
Im Rahmen der Gala würdigen wir die Leistungen des vergangenen Jahres und danken den Menschen, die den Sport im Vogtland prägen. Jede Nominierung erzählt eine Geschichte von Einsatz, Disziplin und Begeisterung. Darauf können wir als Sportregion stolz sein.“
Was macht den Sport für Sie im Vogtland so besonders?
„Sportlicher Erfolg entsteht nie im Alleingang. Hinter jedem Wettkampf, jedem Training und jedem Sieg stehen Menschen, die unterstützen, organisieren und motivieren. Trainerinnen und Trainer, Übungsleiter, Betreuer, Vereinsvorstände und viele engagierte Helferinnen und Helfer sorgen Tag für Tag dafür, dass Sport in unseren Vereinen möglich ist. Ihr Einsatz geschieht oft im Hintergrund – verdient aber umso mehr Anerkennung.
Gerade diese starke Gemeinschaft macht den Sport im Vogtland so besonders. In über 330 Sportvereinen engagieren sich tausende Menschen – vom Nachwuchs bis zu den erfahrenen Aktiven. Sie alle tragen dazu bei, dass der Sport weit mehr ist als nur Wettbewerb: Er verbindet Generationen, schafft Zusammenhalt und vermittelt Werte wie Fairness, Respekt und Teamgeist.“
Wir beglückwünschen alle ausgezeichneten Sportlerinnen und Sportler herzlich zu ihrem Erfolg!
Fotos: © Kreissportbund Vogtland e.V. (Oliver Orgs)
Die umfassende Modernisierung des Kunstrasenplatzes an der Adolf-Damaschke-Straße in Oelsnitz/Vogtl. schreitet voran. Ende letzten Jahres konnte bereits ein zentraler Bestandteil des Projektes erfolgreich abgenommen werden: Der Einbau der ca. 100.000 Liter fassenden Zisterne. Diese dient als nachhaltiger Wasserspeicher, um Regenwasser vom Dach der benachbarten Sporthalle zu sammeln. Mit diesem Reservoir werden künftig die angrenzenden Rasenflächen der Sportstätten – inklusive des Fußballstadions und der Tennisplätze – bewässert. Damit setzen die Stadt und unser Planungsbüro ein deutliches Zeichen für den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen in Zeiten des Klimawandels.
Ein weiterer wichtiger Schritt wurde Mitte März abgeschlossen: Die Modernisierung der Flutlichtanlage ist fertiggestellt und wurde offiziell abgenommen. Durch die Umrüstung auf moderne LED-Technik und die Errichtung eines neuen Schaltschranks bietet die Anlage nun optimale Lichtverhältnisse bei deutlich reduziertem Energieverbrauch.
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Tiefbau- und Elektroarbeiten konzentrieren sich die Maßnahmen nun auf die vollständige Erneuerung des dringend sanierungsbedürftigen Kunstrasenbelags.
Im Zuge der Neuverlegung wird auch die Spielfeldlinierung an die aktuellen Regelwerke des DFB und des Sächsischen Fußball-Verbandes e.V. angepasst. Zusätzlich wird eine spezielle Linierung für Jugendmannschaften integriert, um die Nachwuchsförderung vor Ort optimal zu unterstützen.
Die vollständige Fertigstellung des Projekts ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant.
Bild 1 Der Kunstrasenplatz mit der neuen Flutlichtanlage aus der Vogelperspektive
Bild 2 Einbau der neuen Zisterne
Unser Team von fugmann + fugmann beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit der Planung und Realisierung moderner, nachhaltiger Sportstätten. Dazu gehört auch der Bereich der Kunstrasensanierung. Wie eine solche genau funktioniert, möchten wir euch anhand des Kunstrasengroßspielfelds an der Hebbelstraße im Dresdner Stadtteil Cotta zeigen. Der Platz wird überwiegend durch den Postsportverein Dresden e.V. und seinen rund 350 Fußballerinnen und Fußballer genutzt, die sich auf 4 Männermannschaften, eine Damen-Landesklassenmannschaft sowie 10 Jugendmannschaften verteilen.
Eine Kunstrasensanierung ist entscheidend, um die Langlebigkeit, Sicherheit und Bespielbarkeit eines Sportplatzes zu gewährleisten. Nach etwa 12 bis 15 Jahren intensiver Nutzung stößt jedoch auch der beste Belag an seine Grenzen. Durch Witterung und Spielbetrieb kommt es zu Abnutzungserscheinungen wie der Verdichtung des Infills (Kunstrasenfüllmaterial), dem flachen Legen der Fasern und dem Verlust der Dämpfung der Elastikschicht. Um das Verletzungsrisiko der Sportlerinnen und Sportler zu minimieren, ist eine Sanierung unumgänglich.
Bestandsaufnahme mittels Zustandsgutachten
2024 wurden wir mit der Erstellung eines Zustandsgutachtens beauftragt. Dabei wurden 5 Probefelder geöffnet und Untersuchungen der Elastiktragschicht (ET-Schicht) vorgenommen. Auch wurde eine visuelle Oberflächenbeurteilung des Platzes vorgenommen. Zudem wurde das Drainagesystem mittels Videobefahrung auf Schäden überprüft.
Rückbau
Im Herbst 2025 wurde zunächst der alte Rasenbelag in Bahnen geschnitten und abtransportiert. Da die Elastiktragschicht (ET-Schicht) eine mangelhafte Kornfestigkeit und Stabilität aufwies, wurde diese ausgebaut und fachgerecht entsorgt. Anschließend wurde die schadhaften Drainageleitungen an den Längsseiten ausgebaut.
Einbau einer neuen Drainage und Aufbringen einer neuen ET-Schicht
Nach erfolgtem Rückbau konnte ein neues Drainagesystem eingebaut werden, damit eine optimale Ableitung des Wassers vom Kunstrasenplatz stattfindet. Im Anschluss erfolgte eine Sichtkontrolle der ungebundenen Tragschicht auf Ebenheit, bevor die neue Elastiktragschicht auf den Platz aufgebracht wurde.
Verlegung des neuen Kunstrasens inklusive Linierung
Danach wurden die neuen Rollen Kunstrasen präzise ausgerollt und an den Nähten verklebt. Auch die Linierung für das Spielfeld wurde eingearbeitet. Anschließend erfolgte das Einstreuen eines Infills- eine spezielle Quarzsandmischung, um die richtige Standfestigkeit der Fasern und ein natürliches Ballrollverhalten zu gewährleisten.
Abnahme und Inbetriebnahme
Bevor der Spielbetrieb aufgenommen werden konnte, wurde der Platz nach VOB-Richtlinien abgenommen. Seit Dezember 2025 steht der Platz den Nutzern wieder zur Verfügung.
Heute stellen wir euch unsere Bauleiterin Anne Künzl vor – von der Ausschreibung bis zur Gewährleistung hat sie den vollen Durchblick. Wie sie Bauprojekte von A bis Z meistert und dabei nicht den Humor verliert, erfahrt ihr im Interview!
Wie lange bist du schon bei fugmann+fugmann?
Ich bin seit Februar 2021 dabei – lange genug, um zu wissen, wo der Bagger steht, aber noch jung genug, um mich über funktionierende Bauzeitenpläne zu freuen.
Was ist deine aktuelle Position und was sind deine Hauptaufgaben?
Ich bin Projektleiterin Bau & Ausführung (Oberbauleiterin) – das klingt außerordentlich wichtig und bedeutet: Ich sorge dafür, dass aus Plänen echte Straßen, Kanäle und Plätze werden. Und dass dabei niemand den Überblick verliert - auch ich nicht.
Was motiviert dich bei deiner Arbeit?
Ganz ehrlich? Meine Kollegen sind Gold wert – ohne die würde ich im Schlamm versinken (im übertragenen UND wörtlichen Sinne).
Aber am meisten spornt es mich an, wenn ich sehe, wie aus Papier Realität wird. Trinkwasserleitungen, die funktionieren. Straßen, auf denen man tatsächlich fahren kann. Oder Plätze, an denen Leute zusammenkommen. Ich gestalte mit, wo ich lebe – das ist großartig. Außerdem bedeutet die Zusammenarbeit mit Zweckverbänden und Städten als Auftraggeber, dass ich wirklich etwas für die Allgemeinheit bewege. Nicht nur für irgendwen, sondern für ALLE. Das hat schon was.
Was schätzt du an unserem Familienunternehmen?
Kurze Wege, echte Gespräche, keine Personalnummer auf der Stirn. Hier wird zugehört und nicht nur abgenickt. Probleme? Werden gelöst. Gemeinsam. Pragmatisch. Das ist Luxus pur in der heutigen Arbeitswelt – und genau deshalb bleibe ich.
Was waren für dich die größten Herausforderungen und Erfolge in deiner Karriere bei fugmann+fugmann?
Der Sprung von der Theorie in die Praxis war... nennen wir es "charakterbildend". Learning by doing auf der Baustelle ist etwas anderes als im Hörsaal – aber genau das macht es spannend! Wissen aufbauen, Erfahrungen sammeln und jeden Tag dazulernen – das treibt mich an.
Gibt es ein Projekt, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist? Wenn ja, warum?
Die Jugendschanzen in Mühlleithen waren mein erstes Projekt hier. Ich habe es von meinem Vorgänger übernommen, wurde ins kalte Wasser geworfen und habe dann schwimmen gelernt. Das vergisst man nicht. Jedes Mal, wenn ich da vorbeikomme, denke ich: "Das habe ICH mitgebaut!"
Gibt es ein Traumprojekt, an dem du gerne arbeiten würdest?
Oh ja! Eine komplett neue Straße mit Brückenbauwerken, Tunnel und Spezialtiefbau – so richtig groß, verrückt und komplex. Wo man morgens aufsteht und denkt: "Heute baue ich was außergewöhnliches." Das wäre der absolute Wahnsinn.
Was sind deine Ziele für die Zukunft bei fugmann+fugmann?
Ich will weiterhin richtig gute Arbeit abliefern, Bestandskunden glücklich machen und neue Auftraggeber überzeugen. Und vor allem möchte ich meine Heimat und Umgebung aktiv mitgestalten. Wenn ich in 20 Jahren durch die Gegend fahre und sagen kann: "Das da, das da und das da habe ich mitgebaut!" – dann war's das wert.
Welchen Rat würdest du neuen Mitarbeitern geben?
Kommunikation ist das A und O - Redet miteinander, fragt nach, sagt Bescheid.
Und wenn etwas schiefgeht - und das wird auch den Besten passieren - dann steh‘ dazu. Geradeaus. Ehrlich. Dann findet man gemeinsam eine Lösung. Verstecken macht's nur schlimmer – und auf der Baustelle kommt ohnehin alles raus.
Was machst du in deiner Freizeit, wenn du nicht gerade arbeitest?
Ich liebe Volleyball, fahre leidenschaftlich gern Motorrad und Camping mit Zelt ist mein Happy Place. Dieses Jahr steht der erste Campingurlaub mit unserer Tochter an – darauf freue ich mich jetzt schon wie ein kleines Kind!
Anne, hast du noch ein kurzes Fazit?
Ich baue Infrastruktur, liebe meinen Job, schätze mein Team und bin bereit für die nächste Herausforderung!
Wir freuen uns, dass Anne bereits seit vielen Jahr ein fester Bestandteil unseres Teams ist. Haben auch Sie Lust auf die Arbeit in unserem Familienunternehmen? Unsere aktuellen Stellenanzeigen finden Sie auf unserer Webseite und bei unseren Social-Media-Kanälen! Wir freuen uns auf Sie!
Was für ein spannender Tag! Im Rahmen von „Schau rein! – Woche der offenen Unternehmen Sachsen“ hatten wir am 09. März Besuch von den Bauschaffenden von morgen – und unsere Angebote waren bis auf den letzten Platz ausgebucht!
Nach der Begrüßung durch unseren Geschäftsführer Tim Fugmann und einer kurzen Vorstellungsrunde stiegen wir direkt ein: In unserer Info-Runde stellten wir unser Familienunternehmen sowie unsere Ausbildungsberufe vor.
Anschließend führten wir die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen durch unsere Büros. So konnten sie direkt an den Planungsarbeitsplätzen miterleben, wie Bauwerke entstehen. Die kleinen Gruppen ermöglichten dabei einen intensiven Austausch und Raum für individuelle Fragen.
Zum Abschluss ging es dorthin, wo die Planung lebendig wird. Unser Ziel war der gegenüber von unserem Büro gelegene Bahnhof Falkenstein. Vor Ort erklärten unsere Projektleiterin Anne Künzl und unser Architekt Michael Reißig anschaulich, welche Maßnahmen im Außengelände und an der Gebäudehülle bereits von unseren Büros umgesetzt wurden.
Ein besonderes Highlight war der exklusive Einblick in das Bahnhofsgebäude – ein Zutritt, der normalerweise nur Baubeteiligten vorbehalten ist. Die Interessierten konnten den aktuellen Stand des Rückbaus und der vorbereitenden Maßnahmen für die Neugestaltung besichtigen. Michael Reißig gab spannende Einblicke in die künftige Nutzung, die architektonischen Besonderheiten und die Herausforderungen des Denkmalschutzes.
Es hat uns großen Spaß gemacht, unser Wissen zu teilen. Ein großes Dankeschön an alle Schülerinnen und Schüler, die uns besucht haben! Euer Interesse an unserem Arbeitsalltag hat uns beeindruckt. Ein ebenso herzlicher Dank geht an unser Team für die tolle Organisation und Betreuung.
Wir hoffen, den einen oder anderen der Interessierten bei uns wiederzusehen.
Du hast den Termin verpasst? Kein Problem! Wenn du dich für eine Ausbildung oder ein Praktikum im Bereich Architektur oder Ingenieurwesen interessierst, melde dich gerne bei uns.
Wir freuen uns auf dich!
Nach rund vierjähriger Bauzeit konnte die sanierte Realschulturnhalle in Selb Ende Januar mit einem sportlichen Highlight wiedereröffnet werden. Seit Herbst 2018 war diese für den Vereinssport gesperrt. Umso größer war die Freude der Handballer des HSV Hochfranken bei ihrem ersten Spiel gegen die SG Helmbrechts-Münchberg vor rund 500 Gästen in der größten Sporthalle im Landkreis Wunsiedel.
Die wichtigsten realisierten Maßnahmen im Überblick:
- energetische Sanierung: komplette Erneuerung der Außen- und Dachdämmung sowie der Glasfassaden
- Innenbereich: Sanierung der Tribünenanlagen, der Umkleiden und der Sanitärbereiche
- Technik & Sicherheit: Einbau von RWA-Lichtkuppeln zur Erfüllung moderner Versammlungsstätten-Richtlinien sowie Installation einer neuen Gebäudeentwässerung
- Ausstattung: Installation einer modernen Anzeigetafel, einer klappbaren Boulderwand und eines neuen Fitnessbereichs
- Barrierefreiheit: Einbau eines Aufzugs und umfassende behindertengerechte Ausstattung
Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Erhalt der architektonischen Identität: Das markante Raumtragwerk aus Stahlrohr (Mero) wurde erhalten.
Die lange Wartezeit bis zur Wiedereröffnung ist auf eine Verkettung außergewöhnlicher Umstände zurückzuführen. Denn „Bauen im Bestand“ bedeutet oft, mit dem Unvorhersehbaren zu planen.
Die Komplexität der statischen Bedingungen erwies sich als weitaus größer als ursprünglich angenommen. In Kombination mit einer langwierigen Schadstoffsanierung führte dies zu erheblichen Verzögerungen. Hinzu kamen die schwierigen Rahmenbedingungen der Baubranche:
- Fach- und Arbeitskräftemangel: Viele Firmen kämpfen mit personellen Engpässen, was die Einhaltung zugesagter Termine oft unmöglich machte.
- Qualitätssicherung: Mangelhafte Ausführungen machten zeitintensive Nachbesserungen nötig und beschädigten teils bereits fertiggestellte Gewerke.
- Wirtschaftliche Hürden: Eine Firmeninsolvenz sowie unvorhersehbare zusätzliche Bauleistungen erforderten immer wieder eine Neujustierung der Planung und des Zeitmanagements.
Trotz dieser schwierigen Etappen ist es uns und unseren Partnern gelungen, eine Sportstätte zu schaffen, die den heutigen Anforderungen an Technik, Barrierefreiheit und Komfort mehr als gerecht wird. Wir freuen uns, dass die Halle nun wieder ihrer Bestimmung übergeben wurde und den Sportlerinnen und Sportlern sowie den Fans in Hochfranken als modernes Zuhause dient.
Der erste Neujahrsempfang der Baukultur fand am 22. Januar im Kulturpalast Dresden statt. Zu diesem Event kamen über 500 Gäste aus ganz Sachsen und den angrenzenden Bundesländern zusammen, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Planung, Kultur und Handwerk. Veranstaltet wurde er von der Ingenieurkammer Sachsen (IKS), der Architektenkammer Sachsen, dem Zentrum für Baukultur Sachsen (ZfBK) sowie weiteren sächsischen Verbänden und Vereinen.
Auch unsere Geschäftsführerin, Frau Claudia Fugmann, nahm in ihrer Funktion als Vizepräsidentin der IKS gemeinsam mit unserem Geschäftsführer, Herrn Steffen Fugmann, an der Veranstaltung teil. Sie nutzten den Abend für den intensiven Austausch mit Akteurinnen und Akteuren der Baukultur.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde betont, dass sich Baukultur nicht nur auf den Hochbau beschränkt, sondern sich auch in Infrastrukturen, wie beispielweise Brücken, manifestiert. Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem die Ausstellung „Brücken neu denken” eröffnet, bei der es sich um eine Kooperation zwischen der TU Dresden und dem ZfBK handelt.
Ein großes Dankeschön an alle Partner und Gäste für diesen inspirierenden Start ins Jahr!
Fotos: © David Nuglisch